Von einem Ende zum anderen ... Keine Piste führt durch die Ergs von Murzuk und des Oubari ; Bariloche Moto Tours bringt Sie dorthin... Der Südwesten Lybiens weist unglaubliche Sand und Basaltformationen auf, die bis hinein nach Niger und Algerien reichen. Auf diesem jungfräulichem Land, wird die Stille immer lauter ...
Diese unglaubliche Reise wird mit Motorrädern aber auch mit Quads angeboten. Sie werden auf immer verändert zurückkehren ... Genau wie wir ...
Tag 1 Flug zwischen Europa und Afrika und Landung in Sebha. Wir verbringen die Nacht in bungalows.
Tag 2 Sebha - Murzuk Die einhundertdreissig Kilometer dieser Transittstrasse sind schnell gemeistert. Das Dorf Murzuk ist der letzte bewohnte Ort vor der grossen überfahrt, fast eine Fata Morgana. Die Wüste ist überall. Die einzigste Tankstelle, wo sich durstige Fahrzeuge aufreihen liegt am Rande einer unendlichen Dünenlandschaft. Ab jetzt sind die begleitfahrzeuge unsere einzigsten Benzinlieferanten. Am Abend, wenn die Motoren abgeschaltet sind, springen wir ein letztes mal barfuss in den Sand, bevor wir unsere Zelte aufschlagen.
Tag 3 Fahren wir weiter? Es geht wieder los! Sandwände und Erhöhungen sind überall um uns herum!...Wir fahren durch ein Labyrinth aus samtenen wänden. Dünengrade folgen ohne Unterbrechung aufeinander und der Horizont rückt in immer weitere Ferne. Auf einem Grad werden Mensch und Maschine durch den heissen Wind durchgerüttelt und wir fahren auf der anderen Seite herunter, immer tiefer in dieses unglaubliche Sandmeer hinein. In dieser unangetasteten Natur zu fahren ist immer wieder eine vollendete Genugtuung.
Tag 4 Bis zum nächsten Ort sind es noch 500 km Aber, in dieser Unendlichkeit hat man das Gefühl das es noch viel weiter ist. Die Welt hat keine Grenzen mehr. Stoisch, hüpfen die Toyotas von Grad zu Grad. Sie transportieren Wasser, Benzin und alles was wir brauchen. Sie sind sozusagen unsere Bernhardiner. Bei jedem übergang schauen die Fahrer zum Horizont. Das Ende des Murzuk naht. Es wird von uns erwartet wie Amerika von Kolumbus.
Tag 5 Nach einer letzten etwas schwierigeren Passage geht die letzte Düne in ein Boden über der mit farbigen Steinen gesprenkelt ist. Nach dem Sand, gibt es durch die weitere Wüste nur ein paar Pisten. Dicht an der algerischen Grenze vorbeifahrend, nehmen wir eine dieser Pisten, die sich durch die Felsen schlängelt. Am Horizont ragen flache Felsformationen aus dem Sandmeer, wie Inseln im Ozean. Dies ist der Tilemsinpass, Verbindung zwischen den Sanddünen und den Akakusbergen.
Tag 6 Die Maschinen fahren jetzt über ein gelbliches nichts fast ohne Relief bevor wir wieder auf neuen Grate aus rötlichem Sand stossen. Es handelt sich um den Sandsee von Ouane Casa. Die Landschaft verändert sich dramatisch. Wir fahren jetzt durch die Berge vom Akakus, zwischen Bogen und Orgelpfeifen aus Basalt. Es sieht so aus als ob manche Dünen die Klippen schlucken wollen und unsere karavane schlängelt sich durch die Zwischenräume, durch Wände mit bizarren Formen um Steinskulpturen herum, die mit prähistorischem Graffitti bemalt sind.
Tag 7 Die Piste führt uns jetzt entlang des Hochplateaus Und führt uns in ein Dorf das aus nichts anderem als zwei oder drei Torfhäusern besteht, vorbei an einem Gehege das schon lange keine Ziegen mehr beherbergt. Die Männer bestellen einen Schrebergarten, und die Frauen sind an der Wasserstelle tätig. Kinder spielen auf allen Vieren mit ein Paar Steinen und verrosteten Fressnäpfen. Später führt uns unsere Fahrt durch ein ausgetrocknetes Flussbett, dass sich um ein Paar Büsche und drei Palmen schlängelt. Diese ersten Anzeichen von Vegetation sind vorläufer des Ersten Dorfes nach 850 km Wûste. Wir erraten die ganz nahen Häuser, und die Piste hört dann abrupt in El Awaynat auf. Nach mehreren Tagen in der Wûste, bereitet sich jeder auf seine Weise auf die 4 Stunden Halt in El Awaynat vor .
Tag 8 80 km von hier, sehen wir wieder den Oubari Sandsee dessen Sandpyramiden sich am Horizont profilieren. Manche Linien sind so rein dass sich Himmel und Erde vermischen und uns ein einzigartiges Spektakel bieten. Sogar unsere Schatten vermischen sich mit diesem unwirklichen Schauspiel. Die wüste bleibt, wir gehen ...
Tag 9 Rückfahrt und Halt in Tripoli Die letzten Dünen verschwinden langsam in der Ebene. Ausreichend bewässert, säumen die Ersten Gärten die Piste nach Sheba. Der Inlandsflug zur Lybischen Hauptstadt ist abends vorgesehen. Diese Paar Stunden Ruhe gibt uns die Möglichkeit sich wieder langsam an die Normalität zu gewöhnen. In dem Bungalowdorf können wir uns am Pool ausruhen oder einige Stunden schlafen, während wir die Fahrzeuge und das Gepäck verladen. Plakate von Muammar El Khadafi sind überall zu sehen. Das Hotel ist ganz neu, und seine Stufen aus Marmor und seine modernen Fahrstühle tragen uns sechs Stockwerte in die Höhe. Diese letzte afrikanische Nacht wird kurz ...
Tag 10 Rückflug nach Europa
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